Zusammenarbeit vereinbart

Jürgen Maiwald, Axel Köller, Daniel Dagan

Alex Köller, Rektor der Grundschule am Brandenburger Tor Wilhelmstraße empfing Vertreter der Bürgerinitiative am 30. März 2009. (im Bild v.li.n.r: Jürgen Maiwald, Alex Köller, Daniel Dagan) Er freut sich über das Angebot der Anwohner, beim Schulfest am 10. Juli 09 und beim Tag der offenen Tür mitzuwirken

Als staatliche Europa-Schule mit der Partrnersprache Russisch steht sie allen Berliner Kindern offen. Seit Jahren ist der Andrang groß. Nur wenige Kinder kommen aus dem Wohngebiet Wilhelmstraße. Die Schule ist eine Ganztagsschule mit Schulbetrieb bis 16 Uhr. Demnächst will die Schule statt Catering bei der Essenversorgung selbst kochen.

Für Anwohnerversammlungen den Speiseraum der Schule zur Verfügung zu stellen, ist für Köller selbstverständlich. Der Vorstand bedankt sich für diese Unterstützung.

14 Comments

14 Responses to “Zusammenarbeit vereinbart”

  1. Markus Lips sagt:

    Den Kommentar Nr. 11 unterstütze ich. Doch er bedarf eine wichtige Ergänzung. Die Anwohner müssen bereit sein, eine eigene Leistung zu bringen. Also:

    – Bei einer FACHGERECHTEN, KOMPLETTEN SANIERUNG und bei Existenzgarantie für Wohnhäuser, Schule, Jugendklub und Kita verpflichten sich die Anwohner, moderate, angemessene Mieterhöhung zu akzeptieren. Diese muß natürlich dem Berliner Mietspiegel entsprechen.

  2. Sabine Bätzing sagt:

    Warum Streit? Warum nicht Kooperation und Zusammenarbeit? Ich schlage folgende Vereinbarung von allen Beteiligten mit dem Senat und den Eigentümern vor:

    – Existenzgarantie für Schule, Jugendcklub, Kita.
    – Rücknahme der überzogenen Mieterhöhungen.
    – Ausbau und Pflege der Spielplätze.
    – Renovierung der Wohnhäuser, damit sie wie vom
    Bezirksamt Mitte anvisiert noch 50 Jahre halten.
    – Beendigung der systematischen Entmietung.
    – Zeitplan zur baldigen Einstellung des Betriebs
    „Ferienapartments“ in den Wohnhäusern.
    – Anreize für Geschäfte / Gewerbe / Dienstleistungen.

    Davon werden ALLE profitieren!

  3. Peter Fell sagt:

    Nach dem Abriss der Wohnhäusern verschwinden natürlich auch Kita, Schule und Jugendclub. Das ist nur logisch.

    Die Kinder werden die harten Realitäten früh lernen müssen. Ob sie sich wehren können? Leider nicht. Kapital und Macht werden sich schnell durchsetzen.

  4. Angelika Witte sagt:

    Immobilienhaie dürfen hier nicht bestimmen ob Kita, Schule ,Jugenclub, Wohnhäuser hier existieren.
    Wir sind das Volk und wir lieben Kinder….

  5. Florian Tillmann sagt:

    Was passiert, wenn die Wohnhäuser verschwinden, wie die Eigentümer und ihre Hintermänner offenbar wünschen?

    Es enstehen wieder Einkaufspassagen.. Paläste für die Reichen.. Teuere Boutiques..

    Die Schule und der Jugendclub schließen.. Kinder und Jugendliche sind in der Wilhelmstraße nicht mehr zu finden..

    Traurige Berlin Mitte. Armes Deutschland.

  6. Ruth Tabillion sagt:

    Das Bezirksamt Mitte nehmen wir beim Wort. Mutiger, von uns allen geschätzten Stadtrat Gothe versprach feierlich, öffentlich: Kein Abriss. Das ist gut dokumentiert. Daran ist nicht zu rütteln.

    Hände weg von Kita, Schule und Jugendclub Ikarus… diese wichtige Einrichtungen sind praktisch ein Teil des Wohnkomplexes. Dabei wird es auch bleiben.

    Skrupellose Investoren können doch nicht die Politik des Senats und des Bezirksamtes bestimmen.

  7. Julia Weber sagt:

    Vielen Dank Herrn Köller für seine Unterstützung! Dazu gehört ja heute schon Zivilcourage – der Jugendklub und die Kita sind, wie ich hörte, vom Bezirksamt schon zurückgepfiffen worden. Hoffen wir, dass die Schule über Raumvergaben weiterhin selbst entscheiden kann. Dank auch dem Hausmeister für seine abendlichen „Sonderschichten“! bei unseren Versammlungen!

  8. Christian Steinbach sagt:

    Ein wichtiger Hinweis für die alleinstehende Mutter, die in die Wilhelmstraße umziehen will: Im eigenen Interesse bestehen Sie bitte auf einen LANGFRISTIGEN Mietvertrag.

    Bestehen Sie bitte auch unbedingt darauf, dass in IHREM Aufgang keine sogenannte „Touristenapartments“ eingerichtet werden. Sonst würden Sie sehr bald wie in einem Bahnhof leben. Fremde würden in Ihrem Haus ein und aus gehen. Sie würden zudem oft von Touristen geweckt werden, die früh morgens und auch noch sehr spät nachts „ihre“ Wohnungen suchen.

  9. Marina Schuster sagt:

    Junge Familien mit Kindern sind von uns Anwohnern sehr willkommen! Für eine Mietwohnung in der Wilhelmstraße wenden Sie sich bitte an Frau Doytschinowa bei der Hausverwaltung IHZ, Friedrichstr. 95, 10117 Berlin Mitte, Tel. 030 – 2471 5602.

    Unser Verein kämpft gegen die derzeitige systematische Entmietung in der Wilhelmstraße und begrüßt jeden neuen Anwohner. Die Grundschule sowie der Jugendclub Ikarus werden von uns gerne unterstützt. Viel Erfolg! Gute Nachbarschaft! Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!

  10. Alleinstehende Mutter sagt:

    Meine Kinder besuchen die Grundschule am Brandenburger Tor, wofür ich sehr dankbar bin. Doch ich muß jeden Tag lange Wege zurücklegen, um die Kinder zur Schule zu bringen oder wieder abzuholen. Gibt es noch freie Wohnungen in der Wilhelmstraße und Umgebung? An wen kann ich mich wenden?

    Danke an die Bürgerinitiative für ihre wohlwollende Haltung. Das ist für mich sehr ermutigend.

    Eine schönes Emblem der Schule finden Sie übrigens hier

    http://www.berlin.de/sen/bildung/schulverzeichnis_und_portraets/anwendung/Schulportrait.aspx?ID=0111110111

  11. Joachim Pries sagt:

    Herr Stadtrat Ephraim Gothe vom Bezirksamt Mitte versprach uns bei der Anwohnerversammlung am 1.10.08, dass unsere Wohnhäuser noch 30 oder gar 50 Jahre bestehen bleiben. Abriss oder Sprengung kamen für ihn nicht in Frage.

    Zum Wohngebiet gehört natürlich eine gute Schule dazu, die von uns allen herzlich unterstützt wird.
    Unsere Spielplätze sind für die Schüler jederzeit zugänglich. Wir lieben tobende Kinder! Weiter so, Herr Rektor Köller!

  12. Mutter mit Kindern in der Schule sagt:

    Kinder sind unsere Zukunft! Auch und gerade im Kampf für die Erhaltung der Wilhelmstraße Berlin Mitte als Wohngebiet.

    Auch wenn die Politik abreißen will: Gegen Kinder und lebendige Schule wird sie nichts machen können.

  13. Antje Blumenthal sagt:

    Gute Perspektive! Danke, Herr Rektor Köller!

  14. karin Petersen sagt:

    Ich hoffe sehr, daß die am Sonnabend,29.03.09, durchgeführte Mitgliederwerbung für unsere Bürgerinitiative erfolgreich ist.
    Nur mit einer starken Gemeinschaft ist unser Wohngebiet zu retten, das muß ja allen Anwohnern inzwischen klar sein und bedauere, daß der Bürgerinitiative Wilhelmstraße nicht „die Bude eingerannt wird“.

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