rbb berichtete in KLARTEXT

rbb berichtete am Mittwoch, 11.03.2009 in der Sendung KLARTEXT über das Wohn- und Ferienwohnungsquartier Wilhelmstraße: „Touristenscharen im Plattenbau – Mieter fürchten um Wohnqualität“

Nach Meinung des RA Otto stellt die Nutzung der Wohnungen als Ferienwohnungen eine Sondernutzung, d.h. ein hotelähnlicher Beherbergungsbetrieb dar. Dieser sei jedoch nach gültigem Bebauungsplan unzulässig.

9 Comments

9 Responses to “rbb berichtete in KLARTEXT”

  1. Concierge sagt:

    Sehr geehrte Frau Weiss, holen Sie sich bitte bei den Eigentümern zuverlässige Informationen zur Zweckentfremdung der Häuser in der Wilhelmstraße Berlin Mitte. Sie Angaben werden Sie schockieren.

    Es gilt: „Wohnhäuser und Hotelbetrieb bzw. hotelähnlicher Betrieb sind ganz unterschiedliche Nutzungskonzepte, die sich nicht vertragen“.

  2. Lisa Lindenberg sagt:

    Liebe Frau Weiss, RBB stand wohl unter Druck der Politik. Der Sender zeigte die schlimmen Zustände in den Wohnhäusern gar nicht. Schauen Sie sich bitte die Bilder an – etwas weiter unten in dieser Website.

    Wenn in einem Wohnhaus von 21 Wohnungen 18 an Tagestouristen vermietet werden, dann ist das kein Wohnhaus mehr. Das ist die Realität in der Wilhelmstraße! Merken Sie sich Bitte den Beschluss der Anwohnerversammlung vom 29.01.09:

    „Wohnhäuser und Hotel- bzw. hotelähnlicher Betrieb sind ganz unterschiedliche Nutzungskonzepte, die sich nicht vertragen.

    Wir fordern den Berliner Senat dazu auf, alle rechtlichen, administrativen und politischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die hotelähnliche Nutzung der Wohnhäuser in der Wilhelmstraße und Umgebung einzustellen.

    Wir appellieren an die Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin, Gesetzesinitiativen zu unterstützen, die die derzeitige, belästigende hotelähnliche Nutzung unserer Wohnanlage unterbinden“.

  3. Julia Weiss sagt:

    Auch in unserem Haus geniessen Feriengäste den Vorteil einer Ferienwohnung. Sie sind höflich, äusserst selten in den Nachbarwohnungen zu hören und benutzen vorbildlich (im Gegensatz zu den alteingesessenen berliner Mietern) die Mülltonnen nach dem Mülltrennprinzip. Die Ferienwohnungen in der Wilhelmstrasse müssen wirklich eine Aussnahme sein.

  4. Lothar Vogeler sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin Wohnungseingetümer in Wilmersdorf. Als Selbstnutzer klage ich gegen einen Hotelbetrieb.
    Wenn sie Tipps und Fragen haben, melden sie sich bitte.
    Es ist aber sehr aufwendig, außerdem sind die Gerichte in Berlin sehr naiv und unbedarft, was die Nachvollziehbarkeit der Störungen angeht.
    Mit fruendlichen Grüßen

    L. Vogeler

  5. Leo Schummer sagt:

    TV Bericht ohne Bilder der Zustände – das ist in der Tat ungewöhnlich. Es gab wohl Druck auf den Sender, die schlimme, hässliche Wahrheit nicht zu zeigen.

    Dennoch ist der Bericht hilfreich: Unser Vertreter Jürgen Mickley hat die Lage kompetent und ungeschminkt dargelegt; RA Otto gab wichtige Hinweise zur schnellen Beseitigung des unerträglichen Betriebs in den Wohnhäusern; Und die verfilmte, skandalöse Übergabe von Schlüsseln an Fremde alarmiert hoffentlich die Sicherheitsbehörden. Weiter so!

  6. Lisa Graf sagt:

    Innensenator Körting möchte endlich tätig werden – nicht nur der Verein Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte. Der merkwürdige Betrieb mit Touristen, die Tag und Nacht in unseren Wohnhäusern toben, ist für die Stadt Berlin und für Deutschland SEHR riskant.

    Fremde kommen ein und aus in den Wohnhäusern. Wie im Bahnhof. Kontrolle? Fehlanzeige. Und das passiert in der Nähe von: Reichstag, Bundesrat, Ministerien, Landesvertretungen, Botschaften der USA, Russland, Großbritanien, Frankreich und mehr.

  7. Manfred Klein sagt:

    Die Kritik von Frau Liebig an RBB ist zutreffend. Ich schätze, dass der Sender sehr stark unter Druck stand. Doch in der Summe hilft uns der Beitrag ganz bestimmt!

    Wichtigster Punkt: Es wurde gezeigt, dass man die Schlüssel für die Haüser und die Wohnungen einfach so für bar bekommt – ohne jede Registrierung! Ohne Hinweis auf die Hausordnung! Ohne jede Kontrolle!

    Das ist direkt ein Sicherheitsrisiko. Ist das nicht rechtswidrig? Kann unser Verein tätig werden, um schlimmes abzuwenden?

  8. Manfred Klein sagt:

    Die Kritik von Frau an RBB ist zutreffend. Ich schätze, dass der Sender sehr stark unter Druck stand. Doch in der Summe hilft uns der Beitrag ganz bestimmt!

    Wichtigster Punkt: Es wurde gezeigt, dass man die Schlüssel für die Haüser und die Wohnungen einfach so für bar bekommt – ohne jede Registrierung! Ohne Hinweis auf die Hausordnung! Ohne jede Kontrolle!

    Das ist direkt ein Sicherheitsrisiko. Ist das nicht rechtswidrig? Kann unser Verein tätig werden, um schlimmes abzuwenden?

  9. Anglika Liebig sagt:

    Die schlimmen Zustände, die der Ferienwohnungsbetrieb in den Wohnhäusern verursacht, hat RBB leider nicht gezeigt: Blockierte Aufzüge, Müllsäcke im Flur, Matratzen im Treppenhaus, Putzkolonnen überall, überfüllte Müllraume, tobende Touristen im Keller.

    RBB hat es auch versäumt, die Verantwortlichen im Senat zu befragen. Das Gespräch mit dem Vertreter vom Bezirksamt bringt nichts, da hier im Regierungsviertel die Zuständigkeit für die Baupläne nur beim Senat liegt. Eine verpasste Chance.

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