Die Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte auf königlichem Hoheitsgebiet: Besuch der britischen Botschaft

Am 14. September 2016 besuchten Mitglieder der Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte sowie ihre Gäste die benachbarte britische Botschaft.

Der ursprüngliche Termin 20. Juli konnte auf Grund des Besuches der neuen britischen Regierungschefin Theresa May nicht gehalten werden. Nach den üblichen Eingangskontrollen wurden wir mit der Geschichte des Hauses vertraut gemacht und durch einige Räume der Botschaft geführt.

Nachdem der deutsche Regierungssitz von Bonn nach Berlin verlegt wurde, beschloss die britische Regierung an dem historischen Ort in der Wilhelmstraße ein neues Botschaftsgebäude errichten zu lassen.

Der erste Spatenstich erfolgte am 29. Juni 1998. Die einzige Straßenseite des Gebäudes erhielt über 2 Etagen eine große Öffnung, die symbolhaft einen Einblick in die Botschaft geben soll. Die Eröffnung erfolgte am 18. Juli 2000 durch Königin Elisabeth II.

Die britische Botschaft gilt als die erste privat finanzierte Botschaft in Deutschland. Eine deutsche Firma errichtete die Gesandtschaft und besitzt sie 30 Jahre lang. Danach werden sich die Investoren und die britische Regierung darauf einigen, ob das Mietverhältnis weiter besteht, oder das Gebäude in das Eigentum des britischen Staates übergeht.

Besonders eindrucksvoll am prächtigen Bau ist der Wintergarten und die angrenzenden Konferenzräume welche unter der Bezeichnung ARTrium für Seminare, Konferenzen und Gala-Dinner benutzt werden.

Nach einer Stunde war unser Rundgang auf dem königlichen Hoheitsgebiet beendet und wir haben das Botschaftsgebäude wieder verlassen. Zusammenfassend war es ein interessanter Rundgang mit neuen Eindrücken und Erkenntnissen.

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