Anwohnerversammlung im Januar 2009

Mehr als 200 Anwohner waren der Einladung am 29.1.2009 in die Grundschule Wilhelmstraße gefolgt.

Die Anträge der Initiatoren wurden nach Diskussion leicht geändert und anschließend einstimmig mit vier Enthaltungen beschlossen:

Wohnhäuser und Hotel- bzw. hotelähnlicher Betrieb sind ganz unterschiedliche Nutzungskonzepte, die sich nicht vertragen.

Wir fordern den Berliner Senat dazu auf, alle rechtlichen, administrativen und politischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die hotelähnliche Nutzung der Wohnhäuser in der Wilhelmstraße und Umgebung einzustellen.

Wir appellieren an die Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin, Gesetzesinitiativen zu unterstützen, die die derzeitige belästigende hotelähnliche Nutzung unserer Wohnanlage unterbinden.

Die Anwohnerversammlung unterstützt die Initiative zur Vereinsgründung und beauftragt die Initiatoren, bis zur nächsten Versammlung die Voraussetzungen für die Gründung zu schaffen.

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Die Ergebnisse der Umfrage unter den Betroffenen zur Wohnungsnutzung wurden kurz vorgestellt. Viele Korrekturen wurden angemerkt. Einig war man sich, dass die rechtlichen Möglichkeiten der Verwaltung, die zweckentfremdete Ferienwohnungsnutzung zu unterbinden, erschöpft sind. Eine politische Lösung der Anwohnerprobleme kann nur auf der Grundlage zuverlässiger Daten erfolgen.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Bauausschuß des Abgeordnetenhauses waren eingeladen aber nicht gekommen.

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