Blockierter Aufzug, tobende Touristen, Müll


Tägliches Bild in der Wilhelmstraße.So sieht es oft bei Aufgängen aus, wo Apartments an
Touristen vermietet werden. Die Touristen wissen nicht
wohin mit dem Müll und mit den leeren Flaschen von
der nächtlichen Party. Sie hinterlassen alles einfach
vor der Haustür.

Aufnahme: 6.04.09 um 12:45

Müll von der Party

Müll von der Party

Pünktlich zum Wochenende organisiert der Ferienwohnungsbetreiber die zusätzliche Aufbettung für eine neue Gruppe von Touristen (und somit die vorprogramierte Überbelegung). Fotografiert: 06.03.2009 / 15:44:18. Matratze im Flur - Aufbettung gewünscht?
Fam. L.: So sieht es oft vor unserer Wohnungstür aus. Aufgenommen am 29.3.09, Wilhelmstr. 56 Wilhelmstr. 56 am 29.3.2009
Blockierter Aufzug durch Putzkolonnen des Ferienwohnungs-Betriebes der Apart GmbH in den Wohnhäusern. Das ist die tägliche Realität, mit der die Anwohner seit langem leben müssen.

6.12.2008: Herr Samokhin, Wilhelmstr. 75, hat seine Wohnung gekündigt. Seine Worte: Ringsherum, oben drüber, links und rechts und unter seiner Wohnung werden an Wochenenden tobende Jugendliche untergebracht. Das ist nicht mehr auszuhalten! Resignation…, Wegzug, wieder eine Wohnung frei.

Wilhelmstr. 56 am 29.3.2009


Sonnabendsputz am 7.2.2009, 13 Uhr

Probleme nicht nur für die Müllabfuhr

Müll wird nicht abgeholt, weil „Falsche Befüllung“. Anwohner berichten: Es stinkt zum Himmel.

Wäschenachschub für Ferienwohnungen

Wäschenachschub für Ferienwohnungen

No Comments

No Responses to “Blockierter Aufzug, tobende Touristen, Müll”

  1. Line sagt:

    Ich glaube kaum, daß der Betreiber dieser Ferienwohnungen eine richtige Konzession hat. Und wenn, ist er die schnell wieder los, wenn man beim Gewerbeaufsichtsamt „petzt“, was für Zustände in dem „Betrieb“ herrschen.

    Ich würde erstmal die Hausverwaltung bzw. den Vermieter anschreiben, diesen Mangel anzeigen, eine Frist zur Beseitigung setzen (4 Wochen) und für den Fall, daß sich nichts ändert, eine Mietminderung androhen (mindestens 15% dürften da schon angemessen sein – von der Bruttomiete, also inclusive Nebenkosten).
    Wenn sich nach der gesetzten Frist nichts tut, muß man die Mietminderung auch durchführen. Der Vermieter kann sich den Mietausfall dann ja vom Verursacher zurückholen.

    Wichtig ist, daß alles protokolliert wird, mit Zeit, Art der Belästigung, möglichst Fotos.

  2. Steffen Kammer sagt:

    Was soll man da noch sagen? Wie lange noch will der Berliner Senat tatenlos zusehen? Pfui Teufel!

  3. Liselote Thierse sagt:

    In der Wilhelmstraße 56, 10117 Berlin Mitte, sieht es wie in einem Saustall aus.

    Wo ist der Senat? Wo ist der Bezirk Mitte? Wo ist das Gesundheitsamt? Hinter wem können sich die Eigentümer eigentlich noch verstecken?

  4. Berliner aus Wilmersdorf sagt:

    Das, was man auf diesen Fotos sieht, ist viel schlimmer als in jedem Berliner Hotel. Wie soll man solche Zustände nennen? Ein normales Wohnhaus ist das ganz bestimmt nicht.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Senat eine solche Situation akzeptiert. Warum informieren die Anwohner Bausenatorin Ingeborg Junge-Reyer nicht? Warum wurde Herr Klaus Wowereit nicht angeschrieben? Als Sozialdemokraten würden diese Politiker sofort intervenieren um dieser Schande ein Ende zu setzen.

  5. Besorgter Nachbar sagt:

    Warum resignieren? Warum wegziehen?

    Der richtige Weg: Ausharren, Kämpfen, Verhadnlungen über Abfindungen aufnehmen. Anwohner, die durch den
    hotelähnlichen Betrieb belästigt werden, haben ganz bestimmt Anspruch auf finanzielle Entschädigung. Das kann man doch vor Gericht erstreiten. Deutschland ist doch ein Rechtsstaat.

    Fazit: Bitte NICHT aufgeben!

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.