Senat muss Wohnungsnotstand erklären!

Rund 40 Gäste konnte die Bürgerinitiative Wilhelmstraße am 28. November in der FABRIK OSLOER STRASSE Berlin Wedding zu einem gemeinsamen Diskussionsabend verschiedener Initiativen begrüßen. Alle Teilnehmer waren sich einig: Senat muss Wohnungsnotstand erklären und die Beherbergungsverordnung konsequent umsetzten

Vertreibung durch Luxus-Sanierung, Privatisierung und Abriss findet flächendeckend in Berlin statt. Die schlimmen Folgen der verfehlten Wohnungspolitik des Senates sind unübersehbar.

Vertreter der Bürgerinitiativen „Kotti & Co“, „Pro Kiez Bötzowviertel“, „Stille Strasse 10“, „KGA Famos“ sowie „Wem gehört Moabit“, Thomas Lengfelder von der DEHOGA Berlin,  Sven Diedrich, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der BVV-Mitte-Fraktion der LINKEN unterstütz von Thilo Urchs und MdA Wolfram Pries,  Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Piraten im Bauausschuss diskutierten über Vertreibung und Abriss.

Die jetzt diskutierte Zweckentfremdungsverbotsverordnung wird die Entwicklung der zunehmenden Wohnungsumwandlungen nicht bremsen noch umkehren. Der Wohnungsnotstand muss erklärt werden! Da der Staat für die Nichteinhaltung der Beherbergungsverordnung hafte, muss diese in ganz Berlin konsequent umgesetzt werden.

Auftakt war ein Theaterstück, in dem die Haltung der Politiker zur Vertreibung der Bürger aus den Innenstädten am Beispiel der Abrisspläne der Wilhelmstrasse künstlerisch thematisiert wurde. Das Weber-Herzog-Musiktheater hat mit weiteren Anwohnern der Wilhelmstrasse zu dem Text des großen deutschen Dichters Georg Büchner Friede den Hütten, Krieg den Palästen! gespielt.

 

 

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