Straßenfest Wilhelmstraße 2012


Viele Nachbarn und Schaulustige trafen sich am 15. September zum Straßenfest Wilhelmstraße mit Kaffee, Kuchen und Bratwurst. Für die Kinder bot der Jugendclub IKARUS Stände an denen Geschminkt, Gebastelt und Gespielt wurde.

Es wurde die Kantate „Friede den Hütten! Krieg den Palästen“ uraufgeführt, die von den Vorgänge der Vertreibung der Bürger aus der Wilhelmstraße erzählt. Film von Lorenz Findeisen.

Auftakt des Bühnenprogramms war jedoch Claudia Fehle mit ihrem Titel „Stark für die Wilhelmstraße“.

Eine philippinische Kindertanzgruppe des IKARUS begeisterte die Zuschauer und schloss sie in ihren Tänzen ein.

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Friede den Hütten! Krieg den Palästen!

Dazu haben Christa Weber und Christof Herzog von dem großen deutschen Dichter Georg Büchner (geboren 1813 gestorben 1837) den „Hessischen Landboten“ herangezogen – besser bekannt unter dem Namen: Friede den Hütten! Krieg den Palästen! Diese Flugschrift aus dem Das Casino ist ein preisgekrontes Casino mit eCogra-Zertifikat, das mit seiner Auswahl von uber 390 Spielen, enormen progressiven Jackpots und schnellen Auszahlungen wirklich die Begeisterung und den Glamour der Oberschicht von Las Vegas einfangt. Jahr 1834 prangert die soziale Ungerechtigkeit im Großherzogtum Hessen an.

Nachdem Büchner und ein Begleiter den Text zur Druckerei gebracht und drei weitere Freunde die gedruckten Exemplare des Landboten abgeholt hatten, um sie zu verteilen, wurden sie von einem Spitzel an die Polizei verraten und einer von ihnen bereits einen Tag später verhaftet. Büchner warnte die anderen. Trotzdem verteilten sie das Flugblatt weiter. Büchner wurde jetzt steckbrieflich gesucht, konnte aber 1835 über die französische Grenze über Straßburg nach Zürich fliehen. Sein Freund Weidig, ein Pfarrer, der am Text mitgearbeitet hatte, wurde zusammen mit anderen Oppositionellen verhaftet und gefoltert, und kam 1837 unter nie völlig geklärten Umständen ums Leben. Büchner starb am 19. Februar 1837 im Alter von nur 23 Jahren in Zürich an Typhus.

Die Lieder und rhythmischen Sprechpassagen unserer Kantate sind von Büchner übernommen, die Szenen schrieb Christa Weber, die Musik Christof Herzog. Neben den beiden spielen zwei weitere Anwohner der Wilhelmstrasse mit, Claudia Fehle und Friedrich Puhl.

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