Mehr Sicherheit für Feriengäste oder AUS für Hotelwohnungen?

Geschafft! Nach gut einem  Jahr politischer Arbeit der Bürgerinitiative  wurde von der Senatsverwaltung eine Verordnung geändert mit dem Ziel, die sich ausbreitende und unkontrollierte Umwandlung von Wohnraum in Hotel- und Ferienunterkünfte zu beschränken.

Seit dem 11.7.2010 ist die erste Änderung der Betriebsverordnung (u.a. für Beherbergungsstätten) in Kraft.

Für alle Gebäude mit mehr als 12 Gäste-Betten muss der Eigentümer einen Bauantrag wegen der Nutzungsänderung in eine Beherbergungsstätte (Sondernutzung) stellen.Im Rahmen der besonderen Sicherheitsanforderungen müssen insbesondere der bauaufsichtliche Brandschutznachweis, die Einschaltung eines Prüfingenieurs, die Entrauchung der Treppenhäuser, Einbau von Brandschutztüren (T30) in Flucht und Rettungswegen, Barrierefreiheit, nachzurüstende Bauteile, Erstellung und Installation von Flucht- u. Rettungswegsplänen auf den jeweiligen Geschossen erbracht werden.

Wie die Bezirksämter als Aufsichtsbehörde verfahren sollen, wird unter „Behandlung von Gebäuden mit Hotelwohnungen (sogenannte „Ferienwohnungen“) hier beschrieben:

http://www.berlin.de/bauaufsicht/de/ehb/blnde/bauobln/2.shtml#

Weitere Links auf unserer Seite „Dokumente“

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