Täglich neue Nachbarn

Vermieter entdecken das Geschäft mit Touristen. Ein Extremfall ist die Wilhelmstraße in Mitte.

titelt der Tagesspiegel am 17.10.2009.

Hintergrund: In seiner öffentlichen Sitzung am 15. Okt. 2009 diskutierte die BVV in Berlin-Mitte nicht

die Große Anfrage der FDP-Fraktion (Initiator: Pawlowski)
Schleichende Entmietung der Wilhelmstraße? vom 6.10.2009 Drucksache 1389/III

und nicht

den Antrag der Fraktion Die Linke (Initiator Dr. Reuter)
Wilhelmstraße – Wohnungen sind zum Wohnen da!
vom 6.10.2009 Drucksache 1396/III

Hier gibt sich die BVV mit einer schriftlichen Beantwortung durch die Bezirksverwaltung bzw. einer Diskussion in den Fachgremien zufrieden, aus Mangel an Zeit.

Dafür wurde ausgiebig über rund 3000 Euro für einen Berliner Buddybär als Geschenk an die Partnerstadt Bottrop beraten und weitere 1 1/4 Stunden über die mögliche Schließung von 3 Kantinen in öffentlichen Verwaltungsgebäuden des Bezirkes diskutiert.

Es gehört schon eine Portion Mut dazu, unbequeme Fragen öffenlich zu diskutieren! Auch zur Anwohnerversammlung am 10.9.2009 waren der Berliner Senat als auch die Bezirksverwaltung Mitten nicht gekommen, trotz ausdrücklicher Einladung.

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