Besuch der Russischen Botschaft

Link zu Bildern vom Besuch am 16. Okt. 2009 – Artikel in der Ausgabe 3/09 der Kiezzeitung „Wilhelmstraße Aktuell“.

3 Comments

3 Responses to “Besuch der Russischen Botschaft”

  1. Jürgen Maiwald sagt:

    Den Beitrag über den Besuch der russischen Botschaft in WA Nr. 3/09 halte ich in einigen Punkten für ärgerlich. Wenn eine Botschaft nun schon Besichtigungen durch die
    Öffentlichkeit zulässt – andere, ebenfalls in der Nähe befindliche Vertretungen tun das ja nicht – dann geht es aus meiner Sicht nicht an, sich abschätzig über den Zustand der Inneneinrichtung zu äußern. Dies ist jedoch eine Frage des persö…nlichen Geschmacks.
    Weniger Verständnis habe ich aber für Reflektionen über Denkweisen der sowjetischen Botschaftsangeh…örigen in Ansicht der „Trümmerwüste Berlin“. Verursacher aller dieser Zerst…örungen war der deutsche Nationalsozialismus, der sich ja wohl auf eine ganz überwiegende Akzeptanz im deutschen Volk stützen konnte – und keineswegs nur Hitler
    allein.
    Die im Weiteren gestellte Frage, wo denn das moderne Russland sei, dürfte sich wohl auf die Innenarchitektur der Botschaft beziehen. Leider konnte ich die nicht selbst in Augenschein nehmen. Architektonisch hält sich das Gebäude an das „Lindenstatut“ (u.a. die Traufh…öhe
    von ca. 22 m) und passt sich damit in das Ensemble der Strasse ein. Den letzten Satz des
    Artikels „Hier jedenfalls noch nicht“ halte ich schlicht für unverschämt.
    Für die Zukunft schlage ich vor, Artikel in der WA namentlich zu zeichnen. Darüber hinaus
    sollte aus meiner Sicht deutlicher werden, wo es sich um Positionen des Vereins und wo um
    pers…önliche Meinungsäußerungen einzelner Mitglieder handelt. Jürgen Maiwald

  2. admin sagt:

    Zum Beitrag „Besuch in der Russischen Botschaft“:

    Als Teilnehmerin am Besuch der Russischen Botschaft möchte ich dem Bericht Kiezzeitung 3/2009 hinzufügen, daß es schon ein bewegendes Gefühl war, ein Gebäude zu betreten, in das ich in DDR-Zeiten nie hineingekommen wäre.Es ist ein Gebäude der Sieger über den Faschismus. Man kann es ihnen nicht verdenken, daß sie es 1949 drei mal größer wieder aufbauten.

    Für mich besteht ein Zusammenhang zwischen der Russischen Botschaft, dem Holocaust-Mahnmal und dem Boden, auf dem wir wohnen. Unsere Häuser stünden nicht hier, wenn russische Soldaten Berlin nicht eingenommen hätten. Wie vielen Menschen hat es das Leben gekostet. Deutscher Widerstand konnte das Morden Hitlers nicht aufhalten. Wir hatten im Osten länger Zeit, darüber nachzudenken, ich im Raum der Kirche. Es ist mir wieder bewußt geworden, auf welchem geschichtsträchtigen Boden wir wohnen und welche Nachbarn wir haben.Den Besuchergruppen wird es jeden Tag neu erzählt.

    Ingrid Schramm

  3. Claudia Himmelreich sagt:

    Danke für die Fotos! Leider konnte ich nicht, aber die bilder sind ein kleiner Trost. Schön, dass es mit dem Besuch geklappt hat!

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