Kunst und Techniken des Tiefdrucks: schönes Hobby vorgestellt

Am 10. 5. 2016 stellte Frau Karin Waldmann, eine ehemalige Kunsterzieherin, künstlerische Techniken des Tiefdrucks im Jugendclub Ikarus vor. An zahlreichen Beispielen ihrer eigenen Arbeiten, die ausgelegt waren, erläuterte sie die Kaltnadel-Radierung, die Strichätzung, die Aquatinta, die Reservage und das Durchdruck-Verfahren Vernis mou. Es kam zu einer lebhaften Unterhaltung über diese alten, aber noch heute praktizierten Verfahren des Tiefdrucks.

Der Tiefdruck hat sich im 19. Jahrhundert aus dem Kupferstich entwickelt. Diese Art der künstlerischen Darstellung ist noch heute populär und wird von vielen bekannten Kunstschöpfern benutzt.

Mit dem spannenden Treffen haben wir eine Veranstaltungsreihe eingeleitet, bei der Bürger mit interessanten Hobbies ihre Werke zeigen und Nachbarn sowie Freunden Einblicke in ihre Arbeiten gewähren.

 

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Gemeinsamer Theaterbesuch im Berliner Ensemble

Am letzten Sonntag waren Nachbarn aus der Wilhelmstrasse und Umgebung sowie Freunde aus anderen Stadtteilen einmal wieder zusammen im Theater, im Berliner Ensemble. Wir hatten uns die Komödie „Der Selbstmörder“ von Nicolai Erdman ausgesucht. Das Stück ist eine herzerfrischende Satire über die Anfangsschwierigkeiten der Sowjetunion mit praller Situationskomik und (pseudo)-philosophischen Eskapaden. Leider war die Inszenierung etwas schleppend, weil die satirischen Figuren teilweise nicht klar herausgearbeitet waren. So kam die Komik nicht immer zum Tragen. Ab und zu wurden den Monologen und Dialogen Musik untergelegt, was der Textverständlichkeit nicht eben dienlich war. Und leider wurde – wie so oft derzeit auf deutschen Bühnen – viel gebrüllt. Wir hatten trotzdem unseren Spaß, vor allem hinterher beim gemütlichen Beisammensitzen in der Theaterkantine. Eine Nachbarin ergatterte dort sogar von der großartigen Carmen Maja Antoni (sie spielte die Schwiegermutter des vermeintlichen Selbstmörders) ein Autorgramm.

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Nachbar, Freund und deutscher Schriftsteller von Weltrang: Biografie von Rolf Hochhuth vorgestellt

Rolf Hochhuth, seit seinem „Stellvertreter“ ein deutscher Dichter von Weltrang, wohnt und arbeitet in unserem Kiez. Er hat seine Arbeitsstube in der Behrenstrasse mit einem wunderbaren Ausblick auf den Tiergarten und direkt aufs Holocaust-Mahnmal. Früher, vor der Bebauung des Pariser Platzes, konnten ihm die Rosse der Quadriga direkt durch die Träume galoppieren, das Adlon war nur ein Entwurf, und der Reichstag grüßte herüber, silbrig glänzend wie ein Raumschiff,  nach seiner Verhüllung.

Der Dichter, dem wir als geistigen Anreger und  politischen Vater des Projekts auch die Erinnerungs-Skulptur für den Hitler-Attentäter Georg Elser in der Wilhelmstraße zu verdanken haben, feiert am 1. April seinen 85. Geburtstag. Als eine erste Eloge zu diesem Ereignis hatte das Berliner Ensemble zu einer Buchpremiere geladen, und eine große Zahl von Bewohnern unseres Wohngebiets war der Anregung gefolgt, etwas mehr über ihren berühmten Mitbürger zu erfahren.

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Nachbarn und Freunde bei der Aufführung „Wir Negativen“

Vor wenigen Tagan waren Nachbarn vom Kiez Wilhelmstraße sowie Freunde aus ganz Berlin einmal wieder zusammen im Theater – dieses Mal im Berliner Ensemble zu einem Tucholsky-Abend in der Regie von Jutta Ferbers.

Die Aufführung begann mit dem „Lächeln der Mona Lisa“. Es war erstaunlich, wie gut verzahnt und dramaturgisch sinnvoll die nun folgenden Nummern ineinander übergingen – von den sieben Schauspielerinnen und Schauspielern sehr gekonnt in Szene gesetzt. Ein Glanzstück, das bei den Zuschauern Lachsalven hervorrief, war natürlich „Ein Ehepaar erzählt einen Witz“ mit der großartigen Anke Engelsmann.

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Unsere Nachbarn von nebenan: Besuch im Prachtgebäude der türkischen Botschaft

Mit dem Besuch der türkischen Botschaft wurde die mittlerweile traditionelle Veranstaltungsreihe, die mit Geschichte und Gegenwart anderer Länder bekannt macht, fortgesetzt. Obwohl der Termin kurzfristig vorverlegt worden war, fanden sich ca. 30 Interessierte aus unserem Wohngebiet und anderen Teilen Berlins am 12. Februar in der Tiergartenstraße 19-21 ein.

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Teilnehmer des Besuchs mit dem türkischen Gastgeber Herr Özbek

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Adventsfeier mit Vortrag und musikalischen Rahmen begangen; Frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr

Vor einigen Tagen fand die traditionelle Adventsfeier der gemeinnützigen Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte e.V. statt. Mit weihnachtlichem Schmuck und Kerzen hatten viele Bürger für eine festliche Stimmung gesorgt. Wie immer stellte der Jugendclub IKARUS den roten Salon für die Zusammenkunft zur Verfügung.

Ingrid Schramm hatte, wie auch in den vergangenen Jahren, ihre Gitarre mitgebracht und stimmte gemeinsam mit den Gästen weihnachtliche Lieder an. Zum Mitsingen lagen Texte bereit. Sehr anschaulich berichtete Frau Schramm von einer Reise nach Bethlehem. Danach forderte sie die Runde auf, in einem heiteren Quiz unseren Wortschatz und die Herkunft vieler Worte und Begriffe zu überprüfen, von denen viele auf die biblische Geschichte zurückgehen.

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Gemeinsamer Besuch unserer Bürgerinitiative in der Russischen Botschaft

Am 25. Juni haben viele Mitglieder unserer gemeinnützigen Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte e.V. sowie Nachbarn und Freunde zusammen die russische Botschaft Unter den Linden besucht. Eine sehr symphatische Dame, Frau Anastasia Goryaeva, hat uns freundlich an der Pforte empfangen und in das herrschaftliche Gebäude hineingeführt.

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Theaterbesuch am Pfingstmontag – diesmal im Maxim-Gorki-Theater

Mit Nachbarn aus der Wilhelmstrasse und Umgebung sowie Freunden aus anderen Teilen Berlins waren wir von der Bürgerinitiative wieder einmal zusammen im Theater. Am Pfingstmontag, den 25. Mai im Maxim-Gorki-Theater, Berlin. Das Stück hieß:

Musa Dagh — Tage des Widerstands

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Akteneinsicht in die Grundstückskaufverträge der Wohnanlage Wilhelmstraße gewährt

Die Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte e.V. bekommt Akteneinsicht in die Grundstückskaufverträge des Bauensembles Wilhelmstraße und Umgebung – das ist die Konsequenz eines Urteils, das das Berliner Verwaltungsgericht gestern gefällt hat. Mit dem Urteil wurde eine Klage der Immobilienfirma B.Ä.R. und ihrem Geschäftsführer Herrn Karl Tesmer, die Akteneinsicht zu verweigern, abgewiesen. Eine Berufung wurde nicht zugelassen. Die Klage richtete sich gegen den Berliner Senat, der nach längerer Verschleppung die Akteneinsicht doch noch gewähren wollte.

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Anmeldung der Belegung unserer Häuser: Leerstand und Hotelwohnungen sind illegal; Bitte unverzüglich handeln!

Viele Bürger in der Wilhelmstraße und Umgebung (jedoch noch lange nicht alle!) haben unserem Aufruf Folge geleistet und meldeten in den letzten Wochen die Belegung ihrer Häuser beim Bezirksamt Mitte. Diese wichtige Aktion läuft unvermindert weiter. Sie kann erheblich dazu beitragen, die gezielte, systematische Vertreibung der Menschen aus unserem Bauensemble noch wirksamer als bisher zu bekämpfen und den drohenden Abriss von Wohnhäusern endgültig zu verhindern und für die weitere Zukunft unmöglich zu machen. Das gilt auch und gerade für das Haus Wilhelmstraße 56 – 59 (10117 Berlin), in dem gleich mehrere Entmietungsspezialisten seit über drei Jahren gegen die Menschen besonders intensiv eingesetzt werden.

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